Chronik

Die Entstehung unseres Vereins…

1979

Keine Pferde in einem Ort wie Zöschingen – „Das muss geändert werden“ – dachte sich Rudolf Steck zog los und kaufte die Schimmelstute „Bianca“. Es dauerte nicht lange bis er weitere Reitbegeisterte um sich sammeln konnte. Aber wo kann man sich treffen war die Frage? Auch dies gelang, dank der Firma Mayer und Heinrich Steck, in Form einer Bauhütte und der Bereitstellung des Hofackers durch Fritz Rehm recht schnell und 1979 konnte darin schon Sylvester gefeiert werden. Herr Pohl aus Lauingen wurde als Reitlehrer engagiert.

1980

Im Mai gründeten die Zöschinger Reitpioniere in ihrer „Bauhütte“, die bis 1988 das Vereinsheim sein sollte, den Reitverein Zöschingen e.V.

Anwesenheitsliste bei der Gründungsversammlung:

Bader Eckhard, Baur Albert, Bilger Resi, Deißler Winfried, Karg Klaus, Klaiber Walter, Lohberger Günther, Lohberger Georg, Mader Agathe, Rehm Martin, Schlumberger Konrad, Steck Heinrich, Steck Annemie, Steck Rudolf, Voitl Armin, Voitl Gabi, Wagner Erich.                                                                

Die Abstimmung zur Vereinsgründung ergab :

Ja – Stimmen: 12

Nein – Stimmen: 2

Enthaltungen: 3

 

Eingetragene Gründungsmitglieder:

Schlumberger Konrad, Wagner Erich, Klaiber Walter, Karg Klaus, Rehm Martin, Steck Rudolf , Voitl Armin, Steck Heinrich, Lohberger Günther, Bader Eckhard.

Folgende Vereinsleitung wurde gewählt:

1. Vorsitzender: Schlumberger Konrad

2. Vorsitzender: Voitl Armin

Kassierer: Karg Klaus und Steck Heinrich

Schriftführer: Klaiber Walter

Tech. Leiter: Steck Rudolf

Beirat: Rehm Martin, Baur Albert, Lohberger Günther, Bader Eckhard, Wagner Erich

Erste Amtshandlung der Vorstandschaft: Erstellen einer Satzung.

Der Grundstein für den RV Zöschingen e.V. war gelegt.

Sonntags traf man sich in der Bauhütte zum Frühschoppen und Samstagnachmittag zum Dämmerschoppen zu dem des Öfteren sogar landwirtschaftliche Fahrzeuge auf dem Parkplatz auf ihren Fahrer lange warten mussten. Hausmeister und Wirte waren Maierhofer Karl und Schwenk Anton.

Aber es wurde ja ein Reitverein gegründet deshalb hieß es  „Ärmel hoch“ und einen Reitplatz bauen. Der wurde auf dem  Hofacker von Fritz Rehm erstellt und zugleich mit einem Koppelfest mit Reitvorführungen eingeweiht. Gutes Wetter und guter Besuch lies die ersten DM in der Kasse des Kassierers Klaus Karg klimpern.

Die erste Weihnachtsfeier im Kellergeschoß von Bilger Resi dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

1981

Mit dem reiterlichen Können der Zöschinger ging´s bergauf und schon wurde über die Durchführung eines Turnieres nachgedacht das dann auch im Höfle auf einer Wiese   von Norbert Schön abgehalten wurde. Ein Kraftakt für den noch jungen Verein gab und gibt es bis heute noch keinen Wasser – und Stromanschluss aber Dank der Anfangseuphorie und vielen Helfern war es dann doch ein voller Erfolg und gleich wurde für das nächste Jahr geplant.

Reiter begleiten den Hochzeitszug von Gudrun und Reinhold Bohnert.

1982

Der Verein konnte, Dank der Großzügigkeit der Gemeinde, im Höfle durch viele freiwillige Leistungen die ehemalige Bauschuttdeponie als Turniergelände herrichten. Jährlich abgehaltene Turniere und die Begeisterung der Teilnehmer über den landschaftlich herrlich gelegenen Turnierplatz entschädigten die Vereinsmitglieder für alle Mühen.Da aber auch in Zöschingen nicht immer die Sonne scheint sondern auch Regen – und  Wintertage kommen wurde der Gedanke an eine Reithalle immer stärker. Deswegen erste Planungen und Grundstückssuche für eine Reithalle.Eine provisorische Reithalle, Umbau der Scheune, im Anwesen Rehm Willi scheiterte am Kosten – Nutzen Verhältnis.

1983

Ein Landwirt, dessen Name bekannt ist, hat seinen Garten gerodet und Bäume, Äste und Bauschutt auf dem Turnierplatz abgeladen. Trotz mehrmaliger Aufforderung dies wieder wegzuräumen hat er es nicht getan.Freiwillige waren gefragt um den Turnierplatz wieder reitfähig zu machen.Das Gemeindegrundstück hinter dem Anwesen Kraut Werner scheidet als Baugrund  für die Reithalle aus zufahrtrechtlichen Gründen aus.

1984

Zweites Koppelfest ein Erfolg in sportlicher und finanzieller Sicht.

1985

Zöschinger Reiter nahmen an einem Festzug in Bachhagel teil.  Bau der Reithalle neben dem Turnierplatz auf dem Höfle wird wegen der Entfernung zum Ort speziell in den Wintermonaten, verworfen.

1986

Nach über vierjährigen Bemühungen um verschiedene Standorte gelang es nach zähen Verhandlungen der damaligen Vereinsführung unter dem Vorsitz von Konrad Schlumberger mit Winfried Deißler eine Einigung zu treffen um die geplante Reithalle in seinem Garten zu errichten. Das Grundstück wurde auf 50 Jahre gepachtet.Bei einer außerordentlichen Versammlung im Gasthaus Hirsch zum Thema Reithallenbau wurde hauptsächlich wegen der Abmessungen Pro und Kontra diskutiert die Entscheidung fiel dann doch auf eine Halle mit internationalen Maßen.

 Architekt Hans-Jürgen ( Henno ) Rößler übernahm die Planung, Klaus Karg als Schatzmeister erstellte die Finanzierung und Voitl Armin als Techn. Leiter übernahm die Bauleitung.

Dank Heinrich Steck und der Fa. Mayer in Giengen und vieler freiwilligen Helfer, die hier nicht alle aufgezählt werden können aber in einem Bildband festgehalten sind wuchs die Reithalle mit Reiterstüble heran.Wenn von freiwilligen Helfern gesprochen wird dürfen die sogenannten „Grauen Panther“ nicht vergessen werden, eine Rentnergruppe Maierhofer Karl, Lanzinger Ernst, Grundmann Eberhard, Birle Hans, Schwenk Anton dazu auch noch Rehm Martin und Schmid Max alles Baufacharbeiter die ihr Können nochmals unter Beweis stellten.Wölfel Georg kam später als Mann mit dem Strom hinzu.Maierhofer Karl war es auch der den Bildband erstellte.

1987

Erste Fuchsjagd mit Herbstball im Gasthaus Hirsch.Das Zöschinger Dorffest findet wegen schlechter Witterung in der Reithalle statt.

1988

Es war soweit die neue Reithalle samt Reiterstüble wurde mit einem Festakt eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Zwei Tage dauerten die Feierlichkeiten, bei immer voll besetzter Halle, bevor dann endlich darin geritten werden konnte.Als Anerkennung für die geleistete Arbeit wurden Birle Hans, Grundmann Eberhard, Baur Josef, Lanzinger Ernst, Maierhofer Karl, Voitl Resi, und Schmid Max zu Ehrenmitglieder ernannt.

Fortan hatte der Reitverein eine überdachte Heimat und konnte einen kontinuierlichen  Reitablauf gewährleisten hatte aber auch einen Berg Schulden.

Um diesen Berg abzuarbeiten waren wieder freiwillige Leistungen im Stüble in der Bewirtung gefragt. Sonntagsdienste wurden angesagt mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen und Vesper. Die Kuchen mussten von dem jeweiligen Wirt gespendet werden damit er welchen zum Verkaufen hatte.

Selbst an den Werktagen war abends geöffnet diesen Dienst übernahm über Jahre Voitl Resi, Maierhofer Karl und Schmid Michael.

 

Erster Faschingsball des RV im Gasthaus Hirsch.        

Zweite Fuchsjagd mit Jagdball und Jagdgericht.

Zweitagesausflug nach Wien.

Erster Reitlehrgang mit Prüfung zum Reitabzeichen. 

1989

Das erste Hallenreitturnier, dem bis zum heutigen Tag 15 weitere folgen sollten und heute schon fester Bestandteil im Terminkalender der Reiter aus ganz Bayern und Württemberg und des Bayerischen Reit – und Fahrverbandes ist.

Als Abreiteplatz für diese Turniere wurde weiterhin der Rasenplatz, der ersten Tage, auf dem Hofacker genutzt der sich bei schlechtem Wetter als nachteilig erwies er wurde rutschig und tief.Zweitägiger Ausflug zur Equitana ( Pferdemesse ) nach Essen.  Dritte Fuchsjagd mit Jagdball und Jagdgericht im Reiterstüble.

1990

Neuwahlen standen an:

1. Vorsitzender: Karg Klaus

2. Vorsitzender: Bader Eckhard

Kassierer: Steck Heinrich

Schriftführer: Klaiber Ruthilde

Tech. Leiter: Voitl Armin

Jugendleiter: Eberhart Jutta

Beirat: Rehm Martin, Kübler Klaus, Lohberger Günther, Stegmayer Hubert, Weichsel Helmut.

 

Der Wipke (Sturm) traf auch den Reitverein mit Schäden am alten Reiterstüble: Das Dach musste repariert werden.

Ein Reitlehrgang mit Prüfung zum Reitabzeichen und Hufeisen fand statt.  Zweitägiger Ausflug zum Haflingergestüt nach Epps in Tirol.

1991

Ein Reiter – WC wurde gebaut.

Ein Stallanbau wurde in der Vorstandschaft diskutiert aber wieder verworfen.

Anstatt einer Fuchsjagd wurde der erste Wanderritt abgehalten.

1992

Unser Gründungsmitglied und jahrelanger Schriftführer Klaiber Walter ist verstorben.Schießle Wolfgang wurde Jugendleiter und Schmid Michael löste Lohberger Günther  im Beirat ab.Die Ehrenmitglieder Voitl Resi und Maierhofer Karl wurden 70 Jahre alt.Zweiter Wanderritt wurde abgehalten.Ein Reitlehrgang mit Prüfung zum Reitabzeichen und Hufeisen fand statt.Nach sechsmonatiger Bauzeit war er fertig der vereinseigene WC – Wagen, gebaut von Kübler Klaus, Schießle Wolfgang, Voitl Elmar und Voitl Armin.Zweitägiger Ausflug nach Tirol zum Törgelen.Reiter stehen Spalier bei der Hochzeit der aktiven Reiterin Birgitt Hopp in Obermedlingen.

1993

Die erste Kreismeisterschaft fand in Zöschingen statt.

Ein Jugendzeltlager auf dem Hofacker mit 52 Kindern wurde von Schießle Wolfgang organisiert.

Zweitägiger Ausflug zum Haflingergestüt nach Epps in Tirol.

Ein Reitlehrgang mit Prüfung zum Hufeisen fand statt.

1994

Das letzte der insgesamt 9 Freilandturniere die alle in der Kat B/C bis zur Kl. M. durchgeführt wurden fand statt. Danach folgten die Hallenturniere.

Wöller Konrad, Reitlehrer der ersten Stunde wurde 80 Jahre alt und vom Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

Eine neue Hufschlagbande musste in die Reithalle eingebaut werden.

Das Ehrenmitglied Lanzinger Ernst wurde 70 Jahre alt.

1995

Um Springturniere abzuhalten werden Hindernisse gebraucht die zum Teil selbst gebaut, aber auch gekauft und gesponsert wurden. Ein kompletter Parcours kam so zusammen aber es gab kein Dach zum Unterstellen. Eine Herausforderung für die Vorstandschaft. Schnell war die Lösung gefunden, die Reithalle wurde angebaut ein Hindernislager und darüber eine Zuschauertribüne errichtet.Änderungen in der Vorstandschaft und im Beirat.

 1. Vorsitzender: Karg  Klaus

2. Vorsitzender: Bader Eckhard

Kassierer: Voitl Gabriele

Schriftführer: Bauer Klaus

Tech. Leiter: Voitl Armin

Jugendleiter: Schießle Wolfgang

Beirat: Wölfel Anneliese, Kübler Klaus, Hafner Walter, Steck Heinrich, Rudek Roland.

 

Die Hallenturniere – so schön sie waren –, der Abreiteplatz war immer wieder rutschig und nass. Einmal musste der Schlamm sogar mit dem Frontlader abgeschoben werden. Deshalb entschloss sich der Verein, nach Rücksprache mit dem Besitzer Fritz Rehm, den Rasenplatz zu einem Allwetterplatz mit Drainage und Beleuchtung in den Maßen 22 x 45  Meter umzubauen. Beim darauf folgenden Turnier regnete es drei Tage ununterbrochen unser Platz steckte alles Wasser weg. Rehm Martin, Gründungsmitglied, langjähriger Beirat und Halter der Vereinspferde wurde für seine Verdienste um den Verein zum Ehrenmitglied ernannt.

Teilnahme am Georgiritt in Unterbechingen. Radtour ins Pfannental.

Der Reitverein übernahm die Bewirtung beim Tag der offenen Stalltür auf dem Berghof (Schön Norbert).

Reiter begleiteten den Hochzeitszug der aktiven Reiterin Stefanie Welt mit Axel Grimmeisen in Nattheim.

Wagner Erich, Gründungsmitglied und Beirat der ersten Stunde ist verstorben.

1996

Der Turnierschmid Galgenmüller Karl wird 75 Jahre alt. Bei einer kleinen Feierstunde wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

Ein Bahnplaner wurde gekauft.

Schwenk Anton einer der sogenannten „Grauen Panther“ ist verstorben.

Steck Rudolf, Urvater des Reitvereins, ohne ihn gäbe es diesen Verein eventuell gar nicht, Gründungsmitglied und kurzzeitiges Mitglied der Vorstandschaft ist verstorben.

1997

An Allerheiligen Land unter in der Reithalle. Was war geschehen: Ein junger Bursche aus dem Ort öffnete über Nacht die Beregnungsanlage wir hatten keine Reitbahn mehr sondern einen See. Die komplette Tretschicht musste entfernt werden und von der Fa. Otto-Reitplatzbau neu aufgebaut werden. Eine neue Beregnungsanlage wurde ebenfalls montiert.

Der Reitverein nahm erstmals am Ferienprogramm der VG-Syrgenstein teil.

Reiter nahmen am Festzug zum Kapellenfest teil.

Bilger Resi, Mitglied der ersten Stunde und jahrelange Bedienung wurde 70 Jahre alt.

1998

Schön Bettina löste Kübler Klaus und Kurz Sonja Hafner Walter ab.

Die Reiter nahmen am Festzug der Feuerwehr teil.

Die Ehrenmitglieder Birle Hans und Rehm Martin wurden 70 Jahre alt.

1999

Rehm Martin, Gründungs,- Ehrenmitglied und jahrelanger Beirat ist verstorben.

Der Kutscher Baur Anton wurde 70 Jahre alt.

Reiter begleiten den Hochzeitszug der aktiven Reiterin Hegele Bettina mit Thomas Schön.

2000

Erstes Schlachtfest, das Schwein wurde von Baur Anton gestiftet.

Ein Reitlehrgang mit Prüfung zum Reiterabzeichen und Hufeisen fand statt.

Ehrennadeln in Silber, verliehen vom BLSV, für langjährige Verdienste um den Sport bekamen: Karg Klaus, Steck Heinrich, Bader Ekhard und Voitl Armin.

Ehrenmitglied Grundmann Eberhard ist verstorben.

2001

Veränderungen in der Vorstandschaft :Scharpf Manuela übernahm von Karg Klaus den 1. Vorsitz.Bauer Klaus: ging in den Beirat> Kurz Sonja: übernahm das Amt des Schriftführers> Schießle Wolfgang: ging ebenfalls in den Beirat> Schiele Birgit: wurde Jugendleiter> Kanalas Alexandra: wurde anstatt Wölfel Anneliese Beirat.> Karg Klaus: wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.> Steck Heinrich: wurde zum Ehrenmitglied ernannt.

Ehrenmitglied Galgenmüller Karl wurde 80 Jahre alt.

2002

Eine ausserordentliche Wahl wurde notwendig, da Scharpf Manuela nach einjähriger Tätigkeit den Vorsitz niederlegte.Die Neuwahl ergab:

1. Vorsitzender: Rudek Roland

2. Vorsitzender: Bader Eckhard

Kassierer: Voitl Gabriele

Schriftführer: Kurz Sonja

Tech. Leiter: Voitl Armin

Jugendleiter: Manz-Hafner Gabriele

Beirat: Herbst Klaus, Kanalas Alexandra, Schießle Wolfgang, Bauer Klaus, Voitl Elmar.

2004

2004 brachte eine Neuheit in den Verein. Schießle Wolfgang organisierte einen Fahrertag und Kutschertreff. 21 Gespanne trafen sich zur Geländefahrt, zum gemeinsamen Mittagessen und anschließend zum Kegelfahren.  Die Preisverleihung fand dann im Reiterstüble statt. Alle waren sich einig, eine auf Anhieb gelungene Veranstaltung, die in 2005 fortgeführt werden soll. Ein lang gehegter Wunsch des Vereins, der auch wichtig für die Zukunft ist, ist in Erfüllung gegangen. Der Grunderwerb des Hofackers konnte getätigt werden.In der Vorstandschaftssitzung vom 25.11.2004 wurde daraufhin beschlossen, den dortigen Sandplatz aus dem Jahr 1995 zu einem Allwetterplatz umzubauen was für die gesamte Anlage das „I-Tüpfelchen“ darstellt. Der neue Allwetterplatz bekommt die Masse 35 x 60 Meter mit Beleuchtung, Beregnung, Richterturm und Tribüne. Die Planungen sind in vollem Gange…

Die Zeit nach 2004

Die Vorbereitungen für das 25. Vereinsjubiläum in 2005 den Bau des Allwetterplatzes, das 15. Hallenreitturnier, der Fahrertag und Neu ein Jugendfreilandturnier auf dem neuen Platz bringen eine Menge Bewegung und eine Aufforderung zu gemeinsamen Anstrengungen in den Verein. Manchem Unkenruf, bei der Gründung, zum Trotz hat der Verein seinen Charakter aufgebaut, nämlich nicht um seiner selbst willen, sondern für andere da zu sein und etwas zu leisten. Sei es im traditionellen Bereich des Martinrittes, der Repräsentation der Ausbildung junger Menschen oder für die Reiter aus nah und fern auf den Turnieren. Dadurch und der immensen freiwilligen und finanziellen Leistungen die der Verein in seiner nun 25 jährigen Geschichte vollbracht hat, unterscheidet er sich von anderen Vereinen. Es kann nur der Hoffnung Ausdruck gegeben werden, dass sich auch in Zukunft immer wieder, wie bisher, in dankenswerter Weise geschehen, solche Verantwortliche finden, die diesen Verein für die Allgemeinheit unseres Ortes, aber auch für unsere Jugendliche noch möglichst viele Jahre erhalten. Wenn am Anfang dieser Chronik von keinem Pferd in Zöschingen berichtet wird, so kann jetzt am Ende gesagt werden es stehen wieder ca. 70 Pferde im Ort.

Brauchtum:

Martinusritt, alljährlich zum Martinusfest.Der Martinusritt gehört in Zöschingen seit 1926 zum Brauchtum, ist in den Kriegswirren und in der Nachkriegszeit nicht mehr abgehalten worden. Immer weniger Pferde, bis keines mehr, taten das Ihrige dazu. Der Reitverein nahm 1980 diesen Brauch wieder auf, zunächst mit Pferdesegnung bei der Kirche. Jedes Jahr kamen neue Ideen hinzu. Heute treffen sich die Reiter in der Reithalle während in der Kirche eine Andacht abgehalten wird. Nach einem Ritt zur Kirche bei dem der Pfarrer mit einer Kutsche   abgeholt wird und anschließenden Umritt durch das Dorf zurück zur Reithalle wird dort die Szene der Mantelteilung gespielt und dabei die Martinsgeschichte gesungen. Anschließend werden die Pferde gesegnet. Während dem Umritt führen die Kindergartenkinder ihren Laternenzug in der Reithalle durch.

Das Reiterstüble:

Treffpunkt für allerlei Veranstaltungen und Hauptsponsor des Reitbetriebs.

Die Küchencrew mit der Stammmannschaft:Voitl Gabi, Kübler Angelika, Kübler Klaus, Bader Ingrid, Schießle Sonja, Karg Franziska.An der Theke: Bader Eckard und Krumbiegel Christian.Bedienung: Klaiber Ruthilde

Je nach Bedarf kommen, in dankenswerter Weise, weitere Helfer hinzu die hier nicht aufgelistet wurden.

Bei der Planung der Reithalle und Stüble dachten wir – na ja eine Küche – um vielleicht mal ein Vesper herzurichten wäre nicht schlecht. Falsch gedacht, es ist eine „ **** Küche „ daraus geworden. Neben den Vereinsfesten hat sich unsere Küche samt Stüble bei Geburtstagsfeiern, Erstkommunionfeiern Gemeindefeiern, ja sogar Hochzeitsfeiern weit über Zöschingen hinaus einen Namen gemacht. Um der Küchencrew die Arbeit etwas zu erleichtern wurde die Küche 2003 so umgebaut, dass ein Arbeitskreislauf entstand.

Die Wirte (Chronologische Auflistung)  (Nicht aufgelistet sind die Sonntagswirte der aktiven Reiter)Voitl Resi, Maierhofer Karl, Schmid Michael, Baur Albert, Karg Klaus, Bächtle Helmut. (Vervollständigen)

Die Reitlehrer (Chronologische Auflistung)Herr Pohl, Lutz Otto, Bosch Hans-Peter, Wöller Konrad, Maurer Doris, Frau Unseld,  Grandy Conny, Hausy Marion, Adam Annette, Kübler Alexandra, Frau Hamma, Herr Buscher, Wimme Johann, ein Franzose, ein Ungar ( Namen sind nicht mehr bekannt ), v. Unger Friedrich, Rudek Anja, Manz-Hafner Gabi, Krammer Susi, Voitl Elmar, Nina Gröschl.

Um unsere Reiter für den Turniereinsatz fit zu machen wurden immer wieder Hufeisen- Reiternadel- und Reitabzeichenlehrgänge mit abschließender Prüfung abgehalten.Täglich stattfindende Reitstunden und sporadische Wochenendlehrgänge in Dressur und Springen tragen das Ihrige dazu bei. So sind unsere Reiter im Springen und in der Dressur bis zur Kl. M in den Sieg – und Platzierungslisten der Turniere in nah und fern zu finden.Neben den Turnierreitern dürfen die vielen Freizeitreiter nicht vergessen werden sind gerade sie es die die Basis der Reiterei bilden.Den größten gemeinsamen Erfolg hatten sie 1990 als sie in folgender Besetzung die Mannschaftsspringprüfung Kl. A gewannen:

von links:

Kübler Alexandra auf Granchaco

Voitl Elmar auf Iljuscha

Schießle Wolfgang auf Elektra

Maurer Erich auf Wolouth